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Heute im Lesecafé der Bibliothek: Historikerin erinnert an Mathilde Franziska Anneke

Bildnachweis: Mathilde Franziska Anneke. Zeichnung von Gerd Aretz (Vorlage für die 2,40 DM-Briefmarke der Deutschen Bundespost in der Reihe „Berühmte deutsche Frauen“ von 1988) Bildrechte: Stadtarchiv Sprockhövel

„Die Vernunft befiehlt uns, frei zu sein!  200 Jahre Mathilde Franziska Anneke (1817-1884)“ heißt das Thema eines Vortrages, zu dem Stadtarchiv, Stadtbibliothek und Gleichstellungsstelle der Stadt Witten am Donnerstag (19.10.) ab 19 Uhr ins Lesecafé der Stadtbibliothek (Husemannstraße 12) einladen. Der Eintritt ist frei.

Die Historikerin Karin Hockamp vom Stadtarchiv Sprockhövel hält einen Bildvortrag über das bewegte Leben der Schriftstellerin, Journalistin und Pädagogin Mathilde Franziska Anneke. Geboren und aufgewachsen auf einem ländlichen Gut in Sprockhövel-Hiddinghausen erfuhr Mathilde Anneke schon als junge Frau Unterdrückung, Armut und Ungerechtigkeit. Sie wurde zu einer aktiven Kämpferin für Demokratie, Freiheit und soziale Gerechtigkeit. Innerhalb der Freiheitsbewegung in Rheinland/Westfalen vor und während der bürgerlichen Revolution von 1848/49 nahm Mathilde Franziska Anneke eine führende Stellung ein. Nach dem Scheitern der Revolution musste sie in die USA emigrieren. Dort engagierte sie sich gegen die Sklaverei, für die Rechte der indigenen Bevölkerung und vor allem für die Gleichberechtigung der Frau.

Nach dem Vortrag bietet sich ab circa 20.30 Uhr die Möglichkeit zum Netzwerken unter dem Motto „Starke Frauen im EN-Kreis“.

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