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Lesung: Immer muss man mit Stellwerksbränden, Streiks und Tagebrüchen rechnen

Kreuz und quer durchs Ruhrgebiet geht es in Sarah Meyer-Dietrichs Roman-Debüt „Immer muss man mit Stellwerksbränden, Streiks und Tagebrüchen rechnen“. Am Donnerstag (16.3.) ab 19 Uhr verschlägt es die Autorin zu einer Lesung in die Bibliothek Witten (Husemannstraße 12).  Der Eintritt kostet 8 Euro. Karten bekommt man im Vorverkauf in der Bibliothek, telefonische Reservierungen sind unter Tel. 02302 581-2544  möglich.

„Sarah Meyer-Dietrich liegt das Ruhrgebiet am Herzen, was an ihren literarischen Produktionen sehr schön ablesbar ist“, sagt Christine Wolf, Leiterin der Bibliothek. Als Mitherausgeberin und Dozentin für kreatives Schreiben begeisterte die Autorin Jugendliche dafür, über ihre Heimat, das Ruhrgebiet, zu schreiben. Als Teil der Projektfamilie „FlussLandStadt“ entstanden im Klartext-Verlag insgesamt sechs Episodenromane: die Emscher- und Ruhrpott-Roadmovies „Stromabwärts“ und „Grenzgänger“, „Endstation Emscher. Zwei Hellweg-Krimis“, „Neben der Spur – Ein Dülmen-Thriller“ sowie „Emschererwachen – ein Urban-Fantasy-Roman“. Des Weiteren erstellte Sarah Meyer-Dietrich gemeinsam mit deutschen und russischen Jugendlichen den Comic „Ey Emscher! Wow, Wolga!“ und zuletzt als Mitherausgeberin „Willkommen Emscherland – eine Cross-Culture-Trilogie.

Feinsinnig

Nun legt die quirlige Autorin ihren ersten Roman „Immer muss man mit Stellwerksbränden, Streiks und Tagebrüchen rechnen“ vor, der im Henselowsky Boschmann Verlag erschienen ist. Der Roman führt den Leser kreuz und quer durchs Ruhrgebiet: Eine Frau steigt in Castrop-Rauxel in den nächstbesten Zug. „Sie verliert sich im Gewirr aus Städten und Menschen, denn die Geschichten, die sie in den Gesichtern der Mitreisenden zu entdecken meint, vermischen sich immer mehr mit den Schatten der eigenen Biografie“, so Christine Wolf. Der Roman begeistert auch die Kritiker. Jens Dirksen schrieb in der WAZ: „Es ist die große Stärke von Sarah Meyer-Dietrich, wie sie feinnervig Seelenlagen nachspürt und Bilder für die innere Spiegelung von Erfahrungen findet. (...) Fremde werden vertraut, ohne darum weniger fremd zu sein.“

Sarah Meyer-Dietrich wurde 1980 geboren und wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte Wirtschaftswissenschaft und promovierte in Bochum. Heute ist sie freie Autorin und Dozentin für kreatives Schreiben. Sie erhielt für ihre Erzählungen bereits einige Literaturpreise, darunter den Förderpreis des Literaturpreises Ruhr. [www.sarahmeyerdietrich.de]

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