Bergbaurundweg Muttental

Bild: Dreibaum auf dem Bergbaurundweg Muttental in Witten

Obwohl im Muttental die Wiege des Ruhrbergbaus liegt, finden Besucher heute eine malerische Naturlandschaft im Grünen vor. Hier, wo die Flöze an der Erdoberfläche ausstreichen, hatte der Steinkohlenbergbau des Ruhrreviers 1578 seinen Anfang.

Kaum vorstellbar, dass in diesem stillen Tal mit seinen Wäldern, Weiden und Feldern einst über 60 Kleinzechen in Betrieb waren. Mehr als 30 Zeugnisse des Bergbaus sowie detailgetreu rekonstruierte Industriedenkmäler und detailgetreue Nachbauten säumen einen 9 km langen bergbaugeschichtlichen Wanderweg und laden zu einer Zeitreise durch 450 Jahre Ruhrbergbau ein. Im ehemaligen Bethaus der Bergleute dokumentiert eine Ausstellung Arbeit und Leben der "Kumpel" vor der Zeit des maschinellen Kohleabbaus. Im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall befindet sich heute ein originales Besucherbergwerk, in dem Besucher auf Kohle stoßen. Das Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche Theresia beherbergt eine der größten Sammlungengroße Sammlung an Gruben- und Feldbahnen, mit denen Besucher z.T. auch an den Wochenenden fahren können. Ebenfalls sehenswert sind das mittelalterlich-klassizistische Schloss Steinhausen mit Biergarten und Restaurant sowie eine kleine Ausstellung im Zechenhaus Herberholz mit Relikten der Bergbaugeschichte.
Direkt oberhalb der Ruhr befindet sich die sagenumwobene, mittelalterliche Burgruine Hardenstein.

Das Muttental ist Teil des GeoParks Ruhrgebiet und gehört damit zu den 77 bedeutendsten Geotopen Deutschlands.
Zudem ist der Bergbaurundweg Muttental Bestandteil der Route der Industriekultur.

Anschrift:
Bergbaurundweg Muttental
Nachtigallstraße
58452 Witten
frei zugänglich

Geführte Touren über:
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