Zechenhaus Herberholz

Bild: Zechenhaus Herberholz

Inmitten des Muttentals entstand die Zechengewerkschaft Herberholz in den Jahren 1855/56.

Durch Konsolidierung ansässiger Stollenbetriebe sollten die unterhalb des St. Johannes Erbstollen liegenden Grubenfelder abgebaut werden. Die Zeche wurde nach dem Obersteiger Herberholz, der die Zusammenlegung forcierte, benannt.

Durch die Zusammenführung einzelner Stollenzechen und mit dem Übergang zum Tiefbau wurde ein entscheidender Schritt vollzogen, der auch für die industrielle Entwicklung von großer Bedeutung sein sollte.

Die abgebaute Kohle der Zeche Herberholz wurde über den Schacht „Elisabeth“ der Zeche  „Louisenglück“ zu Tage gefördert. Die Förderung betrug ca. 500.000 Scheffel (29.000 Tonnen) Kohle im Jahr. Der hier auf Herberholz vorhanden gewesene Schacht diente der Bewetterung und zur Befahrung der Anlage.

Die Außenausstellung ist das ganze Jahr über frei zugänglich.

Kontakt:
Zechenhaus Herberholz
Herr Holger Sabo
Muttentalstraße 32
58452 Witten
zechenhausherberholz@web.de
www.muttental-zechenhaus-herberholz.de
Öffnungszeiten:
Von April bis Oktober immer Samstag; Sonntag und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie nach Absprache

 

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