Stadtporträt

Bild: Blick vom Helenenturm auf das Wittener Stadtgebiet

Witten ist mit rund 100.000 Einwohnern die größte Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis und liegt am südöstlichen Rand des Ruhrgebietes. Hier ist der Sitz der Privatuniversität Witten Herdecke. Wichtige Wirtschaftszweige sind Edelstahl-erzeugung, Maschinenbau, Elektrotechnik, Glasverarbeitung und chemische Industrie. Im 18. Jahrhundert hatten Witten einen der bedeutendsten westfälischen Kornmärkte. Steinkohlenbergbau gibt es in der Ruhrstadt seit 1525, die erste Stahlhütte seit 1790.

Zwei Drittel des Stadtgebietes bestehen aus Wald, landwirtschaftlichen Flächen, Grünanlagen und Wasserflächen. Über 150 km markierte Wanderwege und fünf thematische Radwanderwege machen die Stadt für Freizeitsportler interessant.

Lage und Stadtgeschichte

Bild: Villa Lohmann

Das heutige Witten ist eine kontrastreiche Stadt, topographisch ein wenig uneben, aber nicht zuletzt deshalb auch so interessant.

Ein Mittelzentrum am Rande des Ruhrgebiets, in dem man die Nähe zum Bergischen Land und zum Sauerland spürt, das aber gleichwohl in unmittelbarer Nähe zu den Metropolen wie Dortmund oder Bochum liegt. Rund 100.000 Einwohner machen Witten zur größten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Der Ortsname Witten wird 1214 erstmals urkundlich erwähnt. Einen auf 851 datierten Nachweis gibt es für den Stadtteil Herbede, der seit 1975 zu Witten gehört. Stadtrechte seit 1825. Seit der Gebietsreform 1975 gehört Witten zum Ennepe-Ruhr-Kreis.

Besonders sehenswert sind...

Bild: Bergbaurundweg Muttental in Witten-Bommern

Naherholungsgebiet Hohenstein mit Wildgehegen, Streichelzoo, Liege- und Spielwiesen, Baumkundeweg und Aussichtsturm hoch über dem Ruhrtal. Kemnader See mit Ausflugsbooten, Segel- und Tretbootverleih, Strandbar und Freizeitbad. Zeche Nachtigall und der Bergbaurundweg Muttental mit dem Besucherstollen Nachtigall sind Ankerpunkt der Route der Industriekultur.

Das Märkische Museum beherbergt eine einzigartige Sammlung Deutscher Malerei und Grafik seit 1900. Hebezeugmuseum, Museen zur Geschichte des frühen Ruhrbergbaus.

Als Besucher in Witten kann man kaum glauben, dass in dieser grünen Stadt an der Ruhr einst die Wiege des Kohlenpotts stand: Die Sage erzählt, dass ein Schweinehirt im Muttental eines Tages verwundert war über die glühenden Steine seines Lagerfeuers. Er hatte damit die Steinkohle entdeckt, deren wirtschaftliche Bedeutung Witten Mitte des 19. Jh. zum Zentrum des Ruhrbergbaus machte.

Freizeit und Erholung

Bild: Radfahrer auf dem RuhrtalRadweg in  Witten
Bild: Blick auf den Kemnader See

Auf einer steilen Felsnase hoch über der Ruhr liegt der Hohenstein, klassisches Ausflugsziel der Wittener seit Jahrzehnten. Ein Muss: der Blick vom Bergerdenkmal über das Ruhrtal mit seinen kleinen Inseln. Kinder zieht es zu den Hirsch- und Wildschweingehegen, in den Streichelzoo, zum Lehrbienenstand oder auf den Spielplatz mit seinen Matschbecken. Zahllose Waldwege unter alten Bäumen laden ein, den Spaziergang zur Wanderung auszudehnen.

Auch die Ruhr selbst hat sich schon lange vom trüben Industriefluss zum Wassersportparadies gewandelt. Ruderer, Kanuten und Angler haben hier ihr Revier direkt vor der Haustür. Eine Top-Adresse für Radfahrer ist der 9 km auf Wittener Gebiet verlaufende malerische RuhrtalRadweg. Am Kemnader See finden Spaziergänger, Radler und Inline-Skater gut ausgebaute Rundwege. Segeln, Surfen, ein Spaßbad mit allem Drum und Dran komplettieren die Angebotspalette. Wem`s zuviel ist, genießt die idyllische Uferlandschaft per Schiffstour oder lässt an einem stillen Fleckchen einfach die Seele baumeln.

Wie sich Industriegeschichte und Landschaftserlebnis miteinander verknüpfen lassen, beweist das Muttental. Kaum vorstellbar, dass in diesem stillen Seitental der Ruhr mit seinen Wäldern, Weiden und Feldern einst über 60 Kleinzechen in Betrieb waren. Viele Originalrelikte und detailgetreue Nachbauten säumen einen 9 km langen Rundweg und laden ein zu einer Zeitreise durch 450 Jahre Ruhrbergbau. Der Besucherstollen Nachtigall führt direkt vor Kohle. Geschichte zum Anfassen!

Kunst und Kultur

Bild: Ausstellung im Märkischen Museum

Dreh- und Angelpunkt des Kulturlebens ist der Saalbau Witten - Schau- und Showplatz, Tagungs- und Veranstaltungszentrum, Bürgerhaus.

Nur einen Katzensprung entfernt befindet sich Haus Witten, ein burgähnliches Gebäude aus dem 15. Jahrhundert. Nach aufwändigen Restaurierungsarbeiten 1996 als Kulturstätte wiedereröffnet, ist seine preisgekrönte Stahl-Glas-Architektur heute Kulisse für Musik- Theater- und Kleinkunstdarbietungen.

Das Märkische Museum gründet nach über 100jähriger Sammeltätigkeit sein Profil auf eine mehr als 4000 Werke umfassende Sammlung deutscher Malerei und Grafik des 20. Jh., vom Expressionismus bis zur Gegenwart. Die Sammlung Deutsches Informel ist im Grafikbereich konkurrenzlos in der bundesdeutschen Museumslandschaft. Wechselausstellungen runden das Programm ab.

Die Zwiebelkirmes und das Herbeder Oktoberfest mit Live-Musik, Comedy und Kinderaktionen, Kunsthandwerk und Marktständen
aller Art locken jährlich Zigtausende Besucher auf die Festmeile. Der "Kultursommer" bietet an den Samstagen der Sommermonate
ein buntes Livemusik-Programm in der historischen Kulisse von Haus Witten.

Natur und Landschaft

Bild: Blick ins Wittener Ruhrtal

Wittens geografische Randlage zum Ruhrgebiet wird in der Landschaft deutlich spürbar. 60% Grünanteil kennzeichnen den Übergang zum Bergischen Land und zum Sauerland - Grün, das nicht erst weit draußen wartet, sondern direkt in die Stadt kommt. Über 150 km markierte Wanderwege, fünf ausgeschilderte, thematische Radrundwege im Stadtgebiet. Reizvolle Kombinationsmöglichkeiten mit dem Museumszug im Ruhrtal und den Ausflugsbooten auf Ruhr und Kemnader See. 

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Witten in Tour 2014

Dateigröße ca. 8 MB

Reisekatalog

Bild: Reisekatalog "Witten neu entdecken" 2012/2013

Witten in 90 Sekunden

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